Rosenkohl Rezepte

Rosenkohl – man hasst ihn oder man liebt ihn. Aber mit den richtigen Rezepten kann man Rosenkohl-Muffel zu Rosenkohl-Fans machen! Das habe ich selbst ausprobiert. Der Rosenkohl hat zu Unrecht einen schlechten Ruf, wie ich finde. Denn die Zeiten als matschige Beilage sind zum Glück vorbei. Heute gibt es jede Menge kreative und leckere Rosenkohl Rezepte jenseits von tot-gekochtem, faden Rosenkohl.

Rosenkohl Rezepte – kreativ & besonders:

Rosenkohl Rezepte – Gerösteter Rosenkohl aus dem Ofen

Ein köstliches Basis-Rezept ist im Ofen gerösteter Rosenkohl. Dabei ist die Zubereitungsweise immer relativ ähnlich: Rosenkohl marinieren bzw. mit Öl und Gewürzen – nach Belieben – vermengen & anschließend im Ofen rösten. Dieses Basis-Rezept gibt es in unzähligen Variationen, z.B. auch mit Parmesan überbacken oder – wie hier und heute – vegan mit einer Teriyaki-Marinade.

Teriyaki-Rosenkohl im Ofen geröstet – so gehts:

  • Rosenohl säubern, also Strunk entfernen und die äußeren Blätter, anschließend halbieren oder vierteln.
  • Teriyaki-Sauce mit Ahornsirup und neutralem Öl sowie einer Prise Cayennepfeffer verrühren, zum Rosenkohl geben und alles gut vermengen.
  • Rosenkohl im vorgeheizten Ofen bei 180° C Ober- und Unterhitze (mit Ober- und Unterhitze bleibt er schön saftig!) auf der mittleren Schiene für ca. 25 Min. rösten, bis er schön angebräunt ist.
  • Miso-Mayo aus veganer Mayonnaise, heller Misopaste und etwas Reisessig zusammenrühren.
  • Die optionalen Toppings Zitronenabrieb, Chiliflocken und Schnittlauchröllchen geben den letzten Feinschliff. Köstlich!
  • Dieser vegane, im Ofen geröstete Rosenkohl geht als Hauptspeise, zum Snacken oder auch als Beilage.
Gerösteter Rosenkohl aus dem Ofen

Rosenkohl Rezepte – Gerösteter Teriyaki Rosenohl vegan

Teriyaki-marinierter Rosenkohl im Ofen geröstet, serviert mit Miso-Mayo – rein vegan

Gericht Appetizer, Beilage, Hauptgang, Hauptgericht, Lunch, Snack
Länder & Regionen cross-over
Keyword Gemüse, herbst, Rosenkohl, vegan, vegetarisch, veggie, Winter
Vorbereitungszeit 5 Minuten
Zubereitungszeit 25 Minuten
Arbeitszeit 30 Minuten
Portionen 1 Portion

Zutaten

  • 500 g Rosenkohl
  • 2 EL Teriyaki-Sauce
  • 1 EL Ahornsirup
  • 1 EL neutrales Pflanzenöl
  • 1 Prise Cayennepfeffer
  • Schnittlauchröllchen als Topping optional
  • Chiliflocken als Topping optional

Miso-Mayo

  • 3 EL Mayonnaise vegan alternativ normale Mayo – dann ist das Rezept veggie und nicht-vegan
  • 1 TL Misopaste, hell
  • 1/2 TL Reisessig
  • Zitronenabrieb als Topping optional

Anleitungen

  1. Ofen auf 180° C Ober- und Unterhitze vorheizen.

  2. Vom Rosenkohl den Strunk abschneiden, die äußeren Blätter entfernen und die Röschen halbieren. Flink die Marinade zusammenrühren aus Teriyaki-Sauce, Ahornsirup, Cayennepfeffer und Öl. Den Rosenkohl in eine Schüssel geben, die Marinade dazugeben und alles gut miteinander vermengen.

  3. Rosenkohl auf einem mit Backpapier belegten Backblech verteilen und auf der mittleren Schiene im Ofen bei 180° C Ober- und Unterhitze ca. 25 Minuten rösten. Die Backzeit kann je nach Ofen variieren – habt einen Blick drauf: der Rosenkohl sollte schön gebräunt sein, aber nicht verbrennen, also nicht zu dunkel werden.

  4. In der Zwischenzeit die Miso-Mayo zusammenrühren aus Mayonnaise, Misopaste und Reisessig.

  5. Fertigen Rosenkohl aus dem Ofen nehmen, auf eine Platte geben, die Miso-Mayo dazu stellen. Mayo optional mit etwas Zitronenabrieb toppen. Alles optional mit Schnittlauchröllchen und Chiliflocken toppen. Direkt servieren. Guten Appetit!

Rezept-Anmerkungen

  • Die Mengenangaben reichen als Hauptspeise für eine Person.
  • Dieses Rezept eignet sich statt als Hauptgang auch toll als Beilage oder zum Snacken.
  • Die Toppings sind optional, geben dem Ganzen aber nochmal den letzten Schliff, hier Säure und Frische und ein kleines bisschen Schärfe.
Gerösteter Rosenkohl vegan

Rezepte für Rosenkohl mal anders

Heutzutage machen wir den Rosenkohl zum Star auf dem Teller und können uns über köstliche Rezepte mit Rosenkohl freuen, die auch diejenigen überzeugen, die immer dachten, sie mögen keinen Rosenkohl. Diese Rezepte können Zweifler überzeugen, ich hab es selbst erlebt. Meine Ideen sind für Rosenkohl-Fans (und solche, die es werden wollen) definitiv eine klare Empfehlung, um Rosenkohl besonders zuzubereiten – und das ohne großen Aufwand.

Wer will nicht mal Rosenkohl auf der Pizza probieren? Oder als knackigen Salat mit Bacon? Oder mexikanisch als Quesadillas? Ihr seht – das angestaubte Image vom Rosenkohl ist überholt. Stattdessen glänzt er heute mit Vielseitigkeit, denn er lässt sich ganz wunderbar in kreativen Alltagsrezepten zubereiten – schnell und einfach natürlich, denn das ist das Kernprinzip meiner Rezepte, also auch meiner Rosenkohl Rezepte.

Wissenswertes über Rosenkohl

Wann hat Rosenkohl bei uns Saison?

In Deutschland bzw. Mitteleuropa hat der Rosenkohl von September bis März Saison. Klassischerweise gilt er aber als Winter- und Herbst-Gemüse und wird mehrheitlich von November bis Januar oder Februar zubereitet. In dieser Zeit bekommt ihr also heimischen Rosenkohl im Supermarkt oder auf dem Markt.

Wie lagere ich Rosenkohl richtig?

  • Rosenkohl mags kühl und dunkel. Am besten lagerst du ihn im Gemüsesfach im Kühlschrank und zwar ungewaschen und so, wie du ihn gekauft hast. Dann hält er sich ca. 4 bis 8 Tage (als Richtwert – abhängig auch davon, wie frisch der Rosenkohl beim Kauf war).
  • Solltest du den Rosenkohl bereits gesäubert haben (also Strunk entfernt und die äußeren Blätter), dann am besten in eine Tupper-Dose geben und im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von 1 – 2 Tagen verbrauchen.
  • Rosenkohl im Gemüsefach am besten nicht zusammen mit reifendem Obst lagern. Also nicht in ein Fach geben mit z.B. Äpfeln, Pflaumen, Avocados oder Tomaten. Diese können Ethylen, ein Reifegas, produzieren, was dafür sorgen kann, dass der Rosenkohl schneller verdirbt.

Kann ich Rosenkohl einfrieren?

Ja, Rosenkohl kannst du problemlos einfrieren – entweder roh, oder du blanchiert. Zum Blanchieren säuberst du erst den Rosenkohl, dann gibst du den Rosenkohl ca.2–3 Minuten in kochendes Salzwasser und anschließend direkt in ein Eisbad. Durch das Blanchieren erhältst du seine grüne Farbe und der Rosenkohl hält sich besser und bleibt knackiger, als wenn man ihn roh einfriert.

Wie bereite ich Rosenkohl zu?

  • Für Rosenkohl gibt es klassischerweise drei Zubereitungsarten: kochen, im Ofen rösten oder in der Pfanne dünsten. Außerdem kann man ihn auch noch roh essen als Salat, dann am besten fein gehobelt.
  • Als erstes wird dabei immer vom Rosenohl der Strunk entfernt und idealerweise die äußeren Blätter entfernt – der Rosenkohl wird so gesäubert.
  • Fürs Kochen im Topf den Strunk vom Rosenkohl kreuzweise einritzen, damit der Strunk genauso schnell gart wie der weichere, obere Teil. Dann die Röschen in einen Topf geben, mit Wasser bedecken, etwas Salz dazu. Alles einmal aufkochen lassen und dann den Rosenkohl ca. 8–12 Minuten mit Deckel sanft köcheln lassen – je nach gewünschter Bissfestigkeit.
  • Fürs Rösten im Ofen den Rosenkohl nach dem Säubern halbieren oder vierteln und in mit Olivenöl oder anderem Öl sowie Gewürzen nach Wahl und optional Salz und Pfeffer vermengen. Dann auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen und im Ofen rösten bei 180° C Ober- und Unterhitze, mittlere Schiene, ca. 20–25 Minuten. Bei dieser Ofeneinstellung bleibt er schön saftig und trocknet nicht so aus wie mit Umluft.
  • Fürs Dünsten in der Pfanne den Rosenkohl vierteln oder halbieren oder fein hobeln und ihn in Olivenöl oder Butter oder Fett nach Wahl so lange andünsten, bis er die gewünschte Konsistenz hat. Gehobelt kommt dabei seine grüne Farbe auch besonders schön zur Geltung.
  • Wer den Rosenkohl roh, beispielsweise als Salat, essen will – das geht auch! Dafür den Rosenkohl auf einer Reibe oder mit einem Gemüsehobel fein hobeln, alternativ mit einem Messer sehr fein bzw. dünn schneiden.

Was kann man alles mit Rosenkohl kochen?

  • Rosenkohlrezepte sind super vielfältig und gehen weit über den gekochten Rosenkohl als Beilage zu Fleisch hinaus. Heute wird der Rosenkohl zur Hauptzutat in Rezepten wie Rosenkohl Curry oder Pasta oder Rosenkohl Pizza u.v.m..
  • Da Rosenkohl ein Herbst- und Wintergemüse ist, sind viele Rezeptideen mit Rosenkohl echtes Soulfood, so wie zum Beispiel herzhafte Quiches oder Aufläufe oder Curries.
  • Aber der Rosenkohl geht auch in modern und leicht – zum Beispiel als Salat! Mein Geheimtipp: gehobelter Rosenkohl ist Rosenkohl next level – schmeckt fantastisch und überzeugt besonders Rosenkohl-Skeptiker.(Wahrscheinlich schon deshalb, weil er nun nicht mehr typisch wie Rosenkohl aussieht. Rosenkohl-Trick 17, wenn man so will.)

Kann man Rosenkohl roh essen?

  • Auf jeden Fall kann man Rosenkohl auch roh essen. Er ist nicht giftig, wenn er roh ist. Er ist sehr gesund und enthält Vitamine und Nährstoffe. Aber roh kann er ein wenig unbekömmlicher sein als gekocht oder gedünstet oder geröstet.
  • Wenn du Rosenkohl roh essen willst, z.B. als Salat, dann kannst du ihn am besten fein hobeln – mit einem Gemüsehobel oder auf der Küchenreibe, oder du schneidest in mit einem Messer in dünne Scheiben.

Wie wird Rosenkohl besser bekömmlich?

  • Für bessere Bekömmlichkeit kannst du rohen, fein gehobelten Rosenkohl, mit deinem Dressing vermengen und vorsichtig etwas kneten. Das kann den Rosenkohl in der rohen Variante für Salate etc. etwas besser bekömmlich machen.
  • Beim Kochen oder Dünsten oder Rösten am besten darauf achten, dass er lang genug kocht bzw. gart – das ist grundsätzlich ein Punkt für bessere Bekömmlichkeit. Wer generell Probleme mit Kohlgemüse hat, kann sich zum Beispiel langsam – also mit kleinen Portionen – und mit Ausprobieren der richtigen Garzeit und -methode rantasten.
Rosenkohl

Klickt euch durch, probiert euch durch – und ich freu mich, wenn ihr hier fündig werdet auf der Suche nach besonderen Rosenkohl Rezepten für den Alltag, fürs Abendessen oder Mittagessen. Lasst mich gerne wissen, wie ihr die Rezepte fandet – und wer mag, lässt mir eine gute Bewertung hier. Von Rosenkohl-Fan zu Rosenkohl-Fan quasi.

Alles Liebe ♥ Eure Katja

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